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54. Osterkonzert des MV Bleibuir


„Nachwuchssorgen, was ist das?“ In der Bergbuirer Jugendhalle spielte wieder die Musik: Traditionsorchester mit vielen, vielen jungen Instrumentalisten - Vollbesetztes Auditorium
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Thomas Schwindt am Dirigentenpult, dahinter Flöten, Posaunen und Tubabassisten. FOTO: MANFRED LANG/PP/AGENTUR PROFIPRESS

Kinomelodien, unverwüstliche Polken, die legendären Beachboys, Tanzfantasien, Pop, Jazz, Rock’n’Roll und – natürlich – Märsche waren das Repertoire des diesjährigen Osterkonzertes des Musikvereins Bleibuir in der Bergbuirer Turnhalle.

Seit 1954, also genau seit 54 Jahren gibt das 1920 gegründete Traditionsorchester jeweils an Ostern solche Konzerte. Und traditionsgemäß strömte auch diesmal soviel Volk herbei, dass die Bergbuirer Jugendhalle es kaum fassen konnte. 

 

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Klar gestaffelt zur Linken der Dirigenten Thomas Schwindt und Volker Zart die Klarinettisten, Tenorhörner/Baritone und die Trompeten.FOTO: MANFRED LANG/PP/AGENTUR PROFIPRESS

 

Musikvereinsvorsitzender Frank Kolvenbach begrüßte das Publikum zu Beginn des Konzertes, neben Angehörigen, waschechten Fans und den  Menschen aus Bleibuir und Umgebung waren erneut auch Vertreterzahlreicher anderer Musikvereinigungen gekommen, um sich anzuhören, was die Dirigenten Volker Zart und Thomas Schwindt den ganzen Winter über mit den 40 Instrumentalisten einstudiert hatten.

Zusammen mit den vortrefflichen Klarinettisten, Flötisten und Saxophonisten sowie den in der Hauptsache mit Posaunen, Trompeten, Tenorhörnern und Tuben besetzten Blechbläser-Gruppierungen intonierten die musikalischen Leiter abwechselnd traditionelle Klänge und modernere Weisen, darunter ein Madonna-Medley und die Titelmelodie aus dem Hollywoodstreifen „Pirates of the carribean“. Drummer Andreas Hermes wirbelte bei den fetzigeren Nummern so gekonnt mit Stöcken und Jazzbesen in einer ganzen Landschaft von Trommeln, Toms und Becken herum, dass es eine Freude war.

Mit am Start war auch der musikalische Nachwuchs: Samira Geller (Flöte), Jonas Hilger (Schlagzeug), Hannah Käppeler (Flöte), Sarah Kolvenbach (Klarinette) und Felix Lang (Trompete) durften erstmals im großen Pulk mit ran. Bevor der reichlich vorhandene Nachwuchs des Musikvereins Bleibuir an die „richtigen“ Instrumente rankommt, lernen alle in einer Basisgruppe Blockflöte.

 

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Schlagzeuger Andreas Hermes und der Nachwuchs-Drummer Jonas Hilger. FOTO: MANFRED LANG/PP/AGENTUR PROFIPRESS

 

Das Repertoire war so aufgebaut, dass sich die einzelnen Instrumentalgruppen selbst musikalisch gekonnt in Szene setzen konnten. Das waren die Flöten mit Katja Dreßen, Nicole Hoß, Doris Meyer, Lisa Nowaschewski, Regina Raetz und Sonja Zart, die Klarinetten mit Patricia Esser, Andrea Linden, Christian Raetz, Marina Schüer und Karl-Heinz Undorf, die Saxophone Christopher Aschoff, Kevin Hamacher, Michael Käppeler und Andrea Kratz, an den Trompeten und Flügelhörnern Guido Esser, Tobias Hoß, Michael Kesternich, Daniel Meyer, Erich Schüer, Patrick Schüer und Theo Schoddel, die Tenorhörner und Baritone Uli Breuer, Frank Kolvenbach, Daniel Linden und Robert Meyer, die Posaunen Michael Kurth, Martin Radermacher und Daniel Schlüpner sowie last not least die Bässe Karl-Josef Meyer, Karl-Josef Petter und Günter Raetz.

 

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Kurz vor Konzertbeginn stellte sich der 1920 gegründete Musikverein Bleibuir zum Gruppenbild auf. Das Traditionsorchester mit vielen, vielen jungen Musikern ist ein Verein ohne Nachwuchssorgen. FOTO: MANFRED LANG/PP/AGENTUR PROFIPRESS

 

pp/Agentur ProfiPress